Wir rufen Sie zurück
Plakat des Monats
Umfrage des Monats
Denn die Worte sind frei...
Quergeschrieben ist IHRE Rubrik. "Quer" schreiben BürgerInnen für BürgerInnen. Hier ist Platz für all jene Meinungen, Sager und Ansichten, die oft "frech und unbequem" erscheinen und nur allzu oft einfach pauschal als "verrückt und unausgegoren" abgetan werden könnten.
Die Inhalte werden ganz bewusst keiner redaktionellen Zensur unterzogen. Quergeschrieben ist eine Rubrik, die nicht immer notwendigerweise die Meinung oder Ansichten des "Liberalen Innsbruck" widerspiegelt.
Schreiben Sie uns Ihre Meinung zu unterschiedlichen Themen bzw. schicken Sie uns einfach eine E-Mail mit dem Betreff "Quergeschrieben".
Wir werden uns so rasch als möglich darum bemühen, Ihren Text online zu stellen. Bitte keine anonymen Beiträge.
(Das "Liberale Innsbruck" behält sich vor, Artikel zu kürzen oder Texte mit rechtsradikalem Inhalt nicht zu veröffentlichen. Ebenfalls werden Texte oder Passagen mit direkten aggressiven, verbalen Angriffen gegen Personen oder Institutionen nicht online gestellt.)
Ihre Beiträge
Entwicklungshilfe für mehr Lebensqualität
Was ist los mit der Stadtregierung? Was ist los mit der starken Kraft des Tourismus in der Hauptstadt? Was ist los mit der Weiterentwicklung? Wo bleiben die Trends für mehr Lebensqualität im urbanen Raum?
An Innsbruck gehen Trends so spurlos vorüber wie echte Milch am Automatenkaffe.
Es ist heiß, 35 Grad, der Asphalt glüht und wo gehen die BürgerInnen hin?
An den Lanser See, an den Natterer See, ins Tivoli oder an den Baggersee. Überfüllte Liegewiesen, volle Parkplätze und Menschenmassen, hohe Eintritte und wenig Erholungsfaktor, insbesondere am Wochenende. Keine Radabstellplätze, keine Sitzgelegenheiten in der Stadt abseits von Cafes und Restaurants, verdreckte Innpromenaden, weil keine Mülleimer vorhanden sind.
Das ist der Charme und die Attraktivität, welche den StädterInnen die Freizeit versüßt.
Was bitte ist los mit den handelnden Personen? Kennen Sie ihre Stadt wirklich?
Gelegenheit um Gelegenheit wird versäumt! Gerade für die Lebensqualität der Stadt muss endlich etwas geschehen.
Da wird beim Flughafen um Millionen der Inn verlegt, und was ist passiert für den Erholungsfaktor? Nichts! Selbst wenn der Fluglärm am Wochenende schon fast berauschend ist, wären hier Möglichkeiten gewesen, Freiraum zu schaffen. Die steile, steinige Promenade ist unbrauchbar, um hier vom Radfahren eine Rast einzulegen. Es hätte doch möglich sein müssen, hier eine bessere, nutzbare Alternative zu finden.
Aber die Stadt will scheinbar nicht, dass man sich in Innsbruck wohl fühlt. Täglich ärgere ich mich über Kleinigkeiten, welche die Lebensqualität trüben. Die Innpromenade entlang spaziert, weit und breit kein Mülleimer um den Eisbecher und die Plastikflasche zu entsorgen, keine Radabstellplätze rund um frequentierte Orte, keine schattigen, konsumfreien Sitzgelegenheiten im Zentrum,....
Was wäre, wenn wir ein Stadtpicknick im Hofgarten hätten, mit Tiroler Spezialitäten und Firmen die Produkte zur Verfügung stellen?
Was wäre, wenn wir am Inn ein bisschen Platz hätten, um die Füße ins kühle Nass zu strecken?
Was wäre, wenn wir in der Stadt schattige Sitzgelegenheiten hätten, um dort in der Mittagspause zu jausnen?
Was wäre, wenn wir endlich einen zweiten See im Westen von Innsbruck hätten?
Was wäre wenn wir ein Tiroler Knödelfest am Landestheater Vorplatz hätten, mit einer riesigen Tafel?
Was wäre wenn, wir am Landhausplatz ein Kindermal- und Schminkfest hätten?
Was wäre, wenn wir am Marktplatz ein Wasserbomben-Weitschießen hätten?
Was wäre, wenn .... Innsbruck beherzigen würde, was „Columbus next“ bei ihrem Projekt so treffend formulierten „Ich will an den Inn“?
Vielleicht müssten die Städter dann nicht immer in die Umlandgemeinden flüchten, um ein bisschen Erholung zu genießen...
Julia Seidl


