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Umfrage des Monats
Artikel "innsbruck informiert"
Auf diese Seite finden Sie zum nachlesen immer die letzten Beiträge des Liberalen innsbruck zu den monatlichen Themen in der Zeitschrift "Innsbruck informiert".
Verkehrsentlastung leicht gemacht
Den zusätzlichen Posten eines Radfahrkoordinators einzurichten ist keine Lösung. Innsbruck muss sich das Ziel setzten, „Radfreundlichste Stadt Österreichs“ zu werden. Das geht nur, wenn alle Gemeinderäte und Stadtsenatsmitglieder an einem Strang ziehen. Überall in der Stadt kleine Arbeiten vorzunehmen reicht dafür nicht aus. Anstatt einen Koordinator einzusetzen wäre es wirtschaftlicher mit dem Radfahrerclub, dem Klimabündnis oder ähnlichen Organisationen zusammen zu arbeiten. Tausende Radfahrer bewegen sich täglich auf Ihrem Drahtesel durch die Stadt. Eigentlich sollte sich die Stadt im Sinne des Umweltschutzes und des täglichen Verkehrsproblems redlich darum bemühen, optimale Bedingungen für „Radler“ herzustellen. Genügend Platz sparende Abstellplätze und ein durchgehendes Radwegenetz würden zur Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer beitragen. Es braucht endlich Nägel mit Köpfen und ein klares Bekenntnis zur radfreundlichsten Stadt Österreichs.
Julia Seidl
JuLis-Tirol
März 2009
Jung und Alt verstärkt zusammen bringen
Das Angebot für Innsbrucker Senioren und Seniorinnen ist breit gefächert und bietet viele Möglichkeiten. Wünschenswert wäre dennoch eine stärkere Ausrichtung auf zukünftige Entwicklungen und verstärkt Projekte die „Jung und Alt“ zusammen bringen. Besonders der Generationen übergreifende Dialog sollte gefördert werden. Ein so genannter „Jugendcheck“ könnte für Jugendliche ein Anreiz sein, mehr Freizeit für die Betreuung von Älteren Menschen zur Verfügung zu stellen. Die Idee ist, einen Pool einzurichten, in dem sich durch öffentliche Hand und Sponsoren finanzierte Skipässe, Freizeittickets, Kinokarten oder ähnliche Gutscheine befinden, welche die Jugendlichen für Ihre Betreuung älterer Menschen bekommen.
Bessere Gesundheit, Elan und veränderte Ansprüche, werden Senioren und Seniorinnen der nächsten 20 Jahre kennzeichnen, darauf sollte Innsbruck rechtzeitig vorbereitet sein.
GR Mag. Christian Kogler
Jänner 2009
Weniger Bürokratie bedeutet geringere Wartezeiten
Bürgermeisterin Hilde Zach sind durch Ihr Amt als Bezirkshauptfrau zahlreiche Verwaltungsaufgaben übertragen. Diese müssen unbürokratisch und unpolitisch vollzogen werden.
Im Sinne einer Effizientsteigerung treten wir für eine Verwaltungsvereinfachung ein. Eine sinnvolle Zusammenlegung von Verwaltungsaufgaben bedeuten mehr Bürgerfreundlichkeit, das heißt - eine Anlaufstelle für Alle - ganz nach dem Prinzip des One-Stop-Shop. Auch müssen die Öffnungszeiten den Interessen der BürgerInnen angepasst werden. Lange Warteschlangen wie beim Meldeamt darf es eigentlich nicht geben – hier besteht dringend Handlungsbedarf. Andere Bezirkshauptmannschaften zeigen, wie es geht. Anträge können dort einfach und unbürokratisch zu jeder Zeit eingebracht werden. Ganz nach dem Slogan Wir alle sind Stadt sollen auch Innsbrucker BürgerInnen jene Leistung erhalten, die sie durch ihre Steuern bezahlen.
GR Roland Psaier
Dezember 2008
Neue Richtlinien bringen keine Veränderung
Die neuen Vergaberichtlinien sind bloße kosmetische Maßnahmen. Durch die Herabsetzung des Antragsalters von 24 auf 21 Jahre wird keine nachhaltige Lösung für Singles, AlleinerzieherInnen und junge Familien erreicht. Zwar kann der Antrag früher gestellt werden, doch bei einer durchschnittlichen Wartezeit von zwei bis drei Jahren führt das erst mit 23 Jahren zu einer Wohnungsvergabe. Wir, die Liberalen Innsbruck, fordern schon seit langem die Herabsetzung des Antragsalters auf 19 Jahre, ein diesbezüglicher Antrag wurde im Gemeinderat gestellt.
Die Vergabe von befristeten, zehnjährigen Mietverträgen würde den Wohnungsmarkt entscheidend entlasten. Gerade junge Menschen würden davon profitieren und rasch eine Startwohnung bekommen.
Pflichten - wie Wahlen schon ab 16, Rechte - wie Wohnungsanträge jedoch erst mit 21. Die Richtlinien entsprechen bis dato nicht der Situation junger Menschen!
GR Mag. Christian Kogler
November 2008
Älter Artikel
Artikel 2007
Weichenstellung- S-Bahn statt Straßenbahn, Jänner 07
Wasser, März 07
Die Markthalle, April 07
Vitalitätsschub für die Innenstadt, Mai 07
Stadtteilausschuss, Juni 07
Ein gemütlicher Gastgarten, Juli 07
Sport, sinnvoll für die Jugend, August 07
Bewegte Stadt, Oktober 07
Integration durch Sport, November 07
Bergweihnacht, Dezember 07
Artikel 2006
Finanzausgleich, September 06
Bildung, das wichtigste Kapital für die Zukunft, Oktober 06
Beteiligungen der Stadt Innsbruck, November 06

